Jahreswende 2020/2021

Sachstand und Perspektive - das Wort zur Jahreswende

Wir als Freundeskreis sind Einiges an Merkwürdigkeiten gewohnt. Dieses Jahr hatte es aber gleichwohl in sich.

Nachdem wir über lange Zeit von der Sperrung des Kranhauses betroffen waren, der Runde Tisch nicht zustande gekommen war und eine weitreichende Zwischennutzung der Knechtschen Hallen wegen des baulichen Zustandes ausschied, kam in diesem Jahr durch unsere Beharrlichkeit doch Bewegung in die Zukunftsdiskussion über die Knechtschen Hallen.

Es trat ein Workshop zusammen, der sich -erstmals in dieser Konstellation- mit den künftigen Nutzungsmöglichkeiten der Knechtschen Hallen befasste. Eigentümer, Politik, Verwaltung und Freundeskreis. Alle zusammen an einem Tisch, mal kontrovers, mal auf einer Linie, letztlich aber mit einem gemeinsam abgestimmten Nutzungskatalog. Mit diesem soll nun die Investorensuche beginnen. Zwischen allen Beteiligten des Workshops besteht Einigkeit darüber, dass die künftigen Nutzungen einen nicht unwesentlichen Anteil „nichtkommerzieller“ Nutzungen enthalten sollen, die im Sinne des niedrigschwelligen Ansatzes des Freundeskreises allen Bürger*innen zur Verfügung stehen sollen.

Der Nutzungskatalog wurde gemeinsam im Stadtumbauausschuß von Eigentümer und Freundeskreis vorgestellt. Just in dem Moment, in dem der Workshop den gemeinsamen Weg fortsetzen wollte, machte uns die Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Eigentlich war verabredet worden, im Workshop ein Konzept zu erarbeiten, nach welchen Kriterien Investoren gesucht und am Ende auch ausgesucht werden.

Dieser Prozeß stagniert nun pandemiebedingt, da sich alle Beteiligten darüber einig sind, dass diese Arbeit nur real und nicht digital in Videokonferenzen möglich ist. Zu notwendig ist der direkte Austausch, zu heikel die damit zusammenhängenden Fragen, als dass auf das direkte menschliche Arsenal an Kommunikationsmöglichkeiten verzichtet werden könnte.

Wir haben uns daher in den Januar 2021 vertagt und hoffen, den wichtigen Prozeß dann fortsetzen zu können. Parallel dazu werden wir uns durch einen Hamburger Experten, der Erfahrung mit zivilgesellschaftlich mitgeprägten Stadtentwicklungsprozessen hat, beraten lassen. Nach einem sinnvollen Format des Austausches suchen wir noch.

Das Leben im Kranhaus steht derzeit zwangsläufig still. Gleichwohl laufen für das nächste Jahr, insbesondere die Sommerzeit, intensive Planungen für eine Belebung der Knechtschen Hallen.

Viele Kreative planen Aktionswochen, mit denen ein Teil der Nutzungen, die sich der Freundeskreis in den Knechtschen Hallen vorstellt, „vorgeführt“ werden sollen.

Pandemiebedingt pausieren wir natürlich auch mit unseren Sitzungen.

 

Aber: wir sind noch da, wir kommen wieder und werden nicht locker lassen.

 

Kontakt:

Freundeskreis
Knechtsche Hallen -

Keimzelle Kranhaus e.V.
Vorsitzender Jens Jähne

Geschäftsstelle
Koppeldamm 2

 

25335 Elmshorn

Telefon: 04121 - 42150


E-Mail: info@knechtschehallen-elmshorn.de