Herzlich Willkommen!

Die Kunst des Verschwindens ist der Verfall

Knechtsche Hallen - Elmshorn: Hier verfällt ein Denkmal.
Foto: Karin Brodowsky

Noch immer keine Lösung für die Knechtschen Hallen in Sicht.

2020 - Hopp oder Flopp für die Knechtschen Hallen!

Das alte Jahr war mit einigen Aufregungen zu Ende gegangen. Die Absage des runden Tisches, ein Workshop ohne den Freundeskreis.

Proteste des Freundeskreises in der Presse, im Rathaus. Entschuldigungen des Bürgermeisters Volker Hatje. Der versuchte die Wogen zu glätten und lud Mitte Januar 2020 zu einer Gesprächsrunde mit Beteiligung der Politik, des Eigentümers, der Fachverwaltung und des Freundeskreies ein.

Erst einmal eine konstruktive Gesprächsrunde mit dem Angebot an den Freundeskreis an Workshops zu Nutzungsmöglichkeiten der Knechtschen Hallen teilzunehmen, die im Februar beginnen.

Wir werden uns beteiligen, aber der Runde Tisch ist für uns nicht begraben, sondern bleibt als Option erhalten.

Aktuelle Termine: siehe Rubrik Aktivitäten

Ein Plädoyer für Mut und Geduld

Der Blick von außen von Thomas Lecke-Lopatta

Thomas Lecke-Lopatta, Stadtentwickler aus Bremen, hat in dem neuen Band der Beiträge zur Elmshorner Geschichte "Die Knechtschen Hallen und der Stadtteil Vormstegen" ein Plädoyer für Mut und Geduld gehalten. Mittelstädte in den Regionen von großen Städten profitierten von der Reurbanisierung, da nicht mehr nur in die Regionskerne gedrängt werde, sondern die gesamte Region von der Zuwanderung profitieren würde.

Inwieweit Anknüpfungspunkte für eigenständige integrative Entwicklungen genutzt würden, hinge auch von der ansässigen Politik, Wirtschaft und Bevölkerung ab.

Der Blick von außen
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Das Innovationspotenial im Kontext der Knechtschen Hallen sei von zentraler Bedeutung. Er fordert zu mutigen Denkprozessen auf und auch zur Konfliktbereitschaft. Denn, " ohne Konflikte, harter Arbeit und langen Atem wird sich in den Knechtschen Hallen nichts Ambitioniertes entwickeln lassen, sondern man wird zurückfallen auf die Diskussion um die Ansiedlung großflächigen Einzelhandels, Abriss und Wohnungsneubau oder dergleichen."

Neuordnung des Quartiers

Quatiersplanung Krückau/Vormstegen

Basisdemokratisch, offen für alle, niedrigschwellig ... man mag es nennen, wie man will. Der Freundeskreis Knechtsche Hallen Keimzelle Kranhaus e.V. hat es zu einem seiner Grundwerte erklärt. Entwicklungen müssen von unten nach oben stattfinden und nicht umgekehrt.

Das gilt auch für die Entwicklung von städtischen Lebensräumen und damit


auch für die Stadtentwicklung. Wir haben uns als Freundeskreis dem Erhalt der Knechtschen Hallen verschrieben und deren sinnvoller Nutzung. Dazu gehört natürlich auch der Blick auf das Umfeld der Knechtschen Hallen.

 

Die Neuordnung des Quartiers zwischen Vormstegen und Berliner Straße einerseits und zwischen Schauenburger Straße und Reichenstraße andererseits hat durch die Rathausplanung neue Aktualität bekommen.


Kontakt:

Freundeskreis
Knechtsche Hallen -

Keimzelle Kranhaus e.V.
Vorsitzender Jens Jähne

Geschäftsstelle
Koppeldamm 2

 

25335 Elmshorn

Telefon: 04121 - 42150


E-Mail: info@knechtschehallen-elmshorn.de