Herzlich Willkommen!

Die Kunst des Verschwindens ist der Verfall

Knechtsche Hallen - Elmshorn: Hier verfällt ein Denkmal.
Foto: Karin Brodowsky

Noch immer keine Lösung für die Knechtschen Hallen in Sicht.

Freundeskreis lädt wieder zum Stammtisch ein

Am Dienstag, den 14. Juli 20, um 19:00 Uhr soll es wieder losgehen mit den regelmäßigen Treffen zum Stammtisch im Kranhaus. Mit Abstandsgebot und unter Einhaltung der hygienischen Bedingungen: Bitte MNS mitbringen.

weitere Termine: s. u. Aktivitäten

Vorstand positioniert sich zu den Häusern 18 und 20

Unsere erste öffentliche Vorstandssitzung nach der Corona-Zwangspause war gut besucht. Das Abstandsgebot hat uns nicht an einem angeregten Austausch gehindert.

Aus aktuellem Anlass haben wir sehr intensiv das Schicksal der Häuser Berliner Strasse 18 und 20 diskutiert und einen kritischen Blick auf die intransparenten Entscheidungswege der Stadtverwaltung im Stadtumbauprozess geworfen.

Die Beteiligung der Stadtgesellschaft am Stadtumbau ist aus Sicht des Freundeskreises unerlässlich.

Wir haben uns klar für den Erhalt der Häuser Berliner Strasse 18 und 20 ausgesprochen. Aspekte des historischen Erbes, der Baukultur, der städtischen Identität, der Nachhaltigkeit und der Aufenthaltsqualität sprechen für deren Erhalt. Dass gleichzeitig eine Verkehrspolitik der Zukunft und Abkehr von der Asphaltpolitik gefordert ist, ist für den Freundeskreis selbstverständlich.

 

Es lohnt sich allerdings genauso ein zweiter Blick auf die Häuser, wie sich eine pauschale und oberflächliche Betrachtung verbietet.

Der Freundeskreis will satzungsgemäß einen Erhalt der Knechtschen Hallen erreichen und deren sinnvolle gesellschaftliche Nutzung. Es kann sein, dass sich ein Investor findet, der den Erhalt nur darstellen kann, wenn ihm eine Zusatzfläche angeboten wird, die er wirtschaftlich einträglich nutzen kann. Sollte der Erhalt der Hallen OHNE diese Zusatzfläche ausgeschlossen sein und als Zusatzfläche NUR die Fläche der Berliner Strasse 18 in Betracht kommen, wäre der Freundeskreis als letztes Mittel bereit, den Erhalt des Hauses Berliner Strasse 18 aufzugeben.

 

Die entscheidende Phase für die Knechtschen Hallen beginnt mit der Fortsetzung des Workshops nach der Sommerpause. Dort wird sich zeigen, ob der Wille, die Knechtschen Hallen zu erhalten und einer sinnvollen Nutzung zuzuführen, ernst gemeint ist oder nicht. Denn es gilt nun wirklich: die Tage der Knechtschen Hallen sind gezählt. Wenn jetzt die entscheidenden Akteure nicht „in die Strümpfe“ kommen, dann stehen uns die letzten Tage der Knechtschen Hallen bevor und wir haben die einzigartige Chance des Stadtumbaus vergurkt. Dann stünde tatsächlich fest, dass Elmshorn weder Stadtumbau noch die Knechtschen Hallen kann.

Vorstandsarbeit während der Corona-Pandemie

Auch Vereineinsarbeit leidet unter SARS-CoV-2, dem gruseligem Coronavirus, der zum "Lockdown" im ganzen Land geführt und auch erstmal die Verhand-lungen mit Eigentümer, Politik und Verwaltung zum Stoppen gebracht hat. Notwendige Absprachen führt der Vorstand per Videokonferenzen.

Unser "Ding" ist das nicht, viel lieber begegnen wir uns face-to-face!

 

2020 - Hopp oder Flopp für die Knechtschen Hallen!

Das alte Jahr war mit einigen Aufregungen zu Ende gegangen. Die Absage des runden Tisches, ein Workshop ohne den Freundeskreis.

Proteste des Freundeskreises in der Presse, im Rathaus. Entschuldigungen des Bürgermeisters Volker Hatje. Der versuchte die Wogen zu glätten und lud Mitte Januar 2020 zu einer Gesprächsrunde mit Beteiligung der Politik, des Eigentümers, der Fachverwaltung und des Freundeskreies ein.

Erst einmal eine konstruktive Gesprächsrunde mit dem Angebot an den Freundeskreis an Workshops zu Nutzungsmöglichkeiten der Knechtschen Hallen teilzunehmen, die im Februar beginnen.

Wir werden uns beteiligen, aber der Runde Tisch ist für uns nicht begraben, sondern bleibt als Option erhalten.

Aktuelle Termine: siehe Rubrik Aktivitäten

Ein Plädoyer für Mut und Geduld

Der Blick von außen von Thomas Lecke-Lopatta

Thomas Lecke-Lopatta, Stadtentwickler aus Bremen, hat in dem neuen Band der Beiträge zur Elmshorner Geschichte "Die Knechtschen Hallen und der Stadtteil Vormstegen" ein Plädoyer für Mut und Geduld gehalten. Mittelstädte in den Regionen von großen Städten profitierten von der Reurbanisierung, da nicht mehr nur in die Regionskerne gedrängt werde, sondern die gesamte Region von der Zuwanderung profitieren würde.

Inwieweit Anknüpfungspunkte für eigenständige integrative Entwicklungen genutzt würden, hinge auch von der ansässigen Politik, Wirtschaft und Bevölkerung ab.

Der Blick von außen
Text Lecke-Lopatta.pdf
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Das Innovationspotenial im Kontext der Knechtschen Hallen sei von zentraler Bedeutung. Er fordert zu mutigen Denkprozessen auf und auch zur Konfliktbereitschaft. Denn, " ohne Konflikte, harter Arbeit und langen Atem wird sich in den Knechtschen Hallen nichts Ambitioniertes entwickeln lassen, sondern man wird zurückfallen auf die Diskussion um die Ansiedlung großflächigen Einzelhandels, Abriss und Wohnungsneubau oder dergleichen."

Neuordnung des Quartiers

Quatiersplanung Krückau/Vormstegen

Basisdemokratisch, offen für alle, niedrigschwellig ... man mag es nennen, wie man will. Der Freundeskreis Knechtsche Hallen Keimzelle Kranhaus e.V. hat es zu einem seiner Grundwerte erklärt. Entwicklungen müssen von unten nach oben stattfinden und nicht umgekehrt.

Das gilt auch für die Entwicklung von städtischen Lebensräumen und damit


auch für die Stadtentwicklung. Wir haben uns als Freundeskreis dem Erhalt der Knechtschen Hallen verschrieben und deren sinnvoller Nutzung. Dazu gehört natürlich auch der Blick auf das Umfeld der Knechtschen Hallen.

 

Die Neuordnung des Quartiers zwischen Vormstegen und Berliner Straße einerseits und zwischen Schauenburger Straße und Reichenstraße andererseits hat durch die Rathausplanung neue Aktualität bekommen.


Kontakt:

Freundeskreis
Knechtsche Hallen -

Keimzelle Kranhaus e.V.
Vorsitzender Jens Jähne

Geschäftsstelle
Koppeldamm 2

 

25335 Elmshorn

Telefon: 04121 - 42150


E-Mail: info@knechtschehallen-elmshorn.de