Grundlagen - ExWoSt

Experimenteller Wohnungs- und Städtebau - Innovationen für Innenstädte

 

Viele Innenstädte haben ein Leerstandproblem. Im Zuge struktureller Umgestaltungen sind Einzelhandelsunternehmen und Industriebetriebe an die Perphereie der Städte gezogen und haben dabei oft problematische Gebäudetypen zurückgelassen. Durch Leerstand und mangelnden kulturellen Angeboten kommt es zum Veröden großer Flächen in den  Innenstadtbereichen.

Die Ausgangssituation

In Elmshorn ist das Sanierungsgebiet Kückau-Vormstegen durch leerstehende Industriebauten geprägt. Diese sollen im Zuge des städtebaulichen Rahmenplans revitalisiert werden. Als Initialprojekt sollen die Knechtschen Hallen – eine ehemalige Lederfabrik, die zuletzt als Teppichlager genutzt wurde – zu einem Kulturzentrum werden. Für dieses Vorhaben wurde Elmshorn als eines von acht Modellvorhaben vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ausgewählt. Im Rahmen des Forschungsfelds „ExWoSt (Experimenteller Wohnungs- und Städtebau) – Innovationen für Innenstädte“ erhält Elmshorn bis 2014 für die Umnutzung der Knechtschen Hallen Fördermittel in Höhe von 270.000 Euro.

Ideen, Visionen und Ziele

Die Umnutzung der Knechtschen Hallen zu einer Kulturfabrik ermöglicht die Bündelung eines vielfältigen kulturellen Angebots an einem zentralen Ort in der Stadt. Das Projekt hat dabei nicht nur auf Krückau-Vormstegen eine Art Impulswirkung, sondern stimuliert Entwicklungsprozesse im ganzen Innenstadtgebiet. Voraussetzung für das Gelingen des Vorhabens ist bürgerliches Engagement und die Initiative kreativer Akteure aus den Bereichen Wissenschaft, Handwerk und Kunst.

Ziel ist es die Kulturfabrik mit einem wirtschaftlich selbstragenden Nutzungskonzept umzusetzen. Dadurch kann eine langfristige und nachhaltige Nutzung der Hallen als gesichert werden. Die Umsetzung der Kulturhallen durch lokal vernetzte Akteure aus dem Bereich der Kreativwirtschaft steigert die Identifikation mit dem Projekt. Die Knechtschen Hallen sind darüber hinaus charakteristisch für Elmshorns industrielle Vergangenheit und könnten durch ihre Umnutzung zum kreativen Entwicklungsmotor der Stadt werden.

Die Vorgehensweise

Zunächst muss die Bausubstanz der Knechtschen Hallen begutachtet werden. Kommt die bauliche Untersuchung zu dem Ergebnis, dass eine Umnutzung wirtschaftlich machbar ist, kann die konzeptionelle Projektphase beginnen. Dabei soll eine Nutzungsstudie helfen passende Kulturkonzepte zu entwickeln. Außerdem muss das Netzwerk der involvierten Akteure gestärkt werden und durch entsprechende Organisationsformen eine Handlungsplattform erhalten.

Das Fazit mit Ausblick

Die Kreativwirtschaft ist eine wichtige Wachstumsbranche. In vielen Städten gilt Sie im Zusammenhang mit Kulturprojekten als zentraler Baustein zur Revitalisierung der Innenstädte. Elmshorn hat durch die ExWoSt-Förderung die einmalige Gelegenheit den Startimpuls für ein dringend notwendiges Kulturprojekt zu geben und wird die für das Gelingen des Projekts benötigten Rahmenbedingungen schaffen. Nun sind die künftigen Nutzer der Kulturfabrik gefragt überzeugende Konzeptideen einzubringen und umzusetzen.

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Freundeskreis
Knechtsche Hallen -

Keimzelle Kranhaus e.V.
Vorsitzender Jens Jähne

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Koppeldamm 2

 

25335 Elmshorn

Telefon: 04121 - 42150


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